[vkz] FC Gündelbach – Kaman Bönnigheim II 8:0 (5:0)

Bereits nach acht Minuten war Pajtim Ajeti nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle. In der 22. Minute nutzte Stephan Maier einen von vielen Abwehrfehlern der Gäste aus und traf volley zum 2:0. Schnell stellte sich heraus, dass der Gegner, der gestern sein erstes Saisonspiel bestritt, nicht so stark war, wie FCG-Trainer Raffael Krupop es vor der Partie eingeschätzt hatte. „Ich wusste nicht, was uns erwartet.“ Auf dem Platz erhöhten Stephan Maier (24.), Valmir Alushaj (38.) und Christian Staiber (44.) bis zum Pausenpfiff auf 5:0. „In der zweiten Halbzeit haben meine Spieler ein, zwei Gänge zurück geschaltet“, sagte Krupop. „Das war nicht so in meinem Sinne.“ Dennoch gelangen dem FCG auch auf Sparflamme drei weitere Treffer im zweiten Durchgang. Tim Ullrich (59.) und Granit Isafi (65. und 68.) trugen sich hierbei in die Torschützenliste ein. Krupop trat nach der Partie auf die Euphoriebremse: „Ich bin mit dem Ergebnis und auch mit dem Spiel durchaus zufrieden. Aber man sollte es nicht überbewerten.“

[vkz] FC Gündelbach – SV Horrheim 1:2 (0:1)

Von der ersten Minute an standen sich die Gündelbacher und die Horrheimer mit offenem Visier gegenüber. Beide Mannschaften versuchten, nach vorne zu spielen. Und bereits nach drei Minuten zappelte der Ball auch im Netz des SVH. Dibran Thaqi hatte ihn über die Linie gedrückt. Schiedsrichter Gerhard Schnetz hatte aber beim Kopfballduell zwischen Pajtim Ajeti und Paul Arnold auf Stürmerfoul entschieden. Überhaupt hatten beide Seiten Probleme, sich auf die Linie des Unparteiischen einzustellen. „Die Spieler sind aber selbst schuld. Wenn ich in der ersten Halbzeit schon drei oder vier Gelbe Karten wegen Meckerns bekomme, sollte ich es besser wissen. Und am Schiedsrichter lag es nicht. Wir sind einfach nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben unsere Angriffe schlecht zu Ende gespielt“, berichtete FCG-Trainer Raffael Krupop. Auch sein Gegenüber Sergej Hilgenberg schiebt keine Schuld auf den Unparteiischen: „Einige Spieler haben zwar gleich für ihr erstes Foul Gelb gesehen. Aber wir waren insgesamt zu schläfrig.“ Ein Mal ging es bei den Horrheimern aber doch ganz schnell. Nach einem Konter rutschte eine Hereingabe von Ron Räpple einem Gündelbacher Abwehrspieler übers Schienbein. Dadurch bekommt Torwart Holger Kraft den Ball nicht richtig zu fassen und Sascha Berger sagt Danke – 1:0 (19.). In der 25. und 44. Minute hätte Berger nachlegen können. Doch das erste Mal verkürzte Kraft geschickt den Winkel. Das zweite Mal strich der Ball am langen Pfosten vorbei. Die Gündelbacher hatten zwei gute Möglichkeiten. Doch ein Kopfball von Ajeti ging knapp daneben (23.). Und Stephan Maier zielte aus mehr als 20 Metern zu zentral (39.). Nach dem Seitenwechsel spielten die Horrheimer gefälliger. Doch der finale Pass kam zumeist nicht an. Auch in der 77. Minute verpasste Daniel Stierle eine Flanke von Jovan Gazinkovski. Doch Florian Palesch hielt den Ball im Spiel und Räpple drückte ihn zum 2:0 über die Linie. Fast im direkten Gegenzug erzielte Thaqi den Anschlusstreffer. „Mit dem 2.0 war das Spiel eigentlich erledigt. Doch beim 1:2 steht der Gündelbacher drei Meter im Abseits. So bleibt die Partie hart umkämpft“, ärgerte sich Hilgenberg. Davor hatte Palesch zwei Mal die Chance zur Entscheidung. Doch Falk Zeeh, der in der Pause Kraft ersetzt hatte, spielte jeweils gut mit (73. und 74.). Bei einem Schuss von Granit Isafi musste aber auch SVH-Schlussmann Christian Asprion sein ganzes Können aufbieten(83.).

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