AUSWÄRTSPUNKTGEWINN GEGEN DEN TABELLEN ZWEITEN

[vkz] Im Nachbarschaftsduell gegen den FC Gündelbach ist der TSV Häfnerhaslach gestern Abend mit einem blauen Auge davongekommen. Vor heimischem Publikum lag die Elf von Spielertrainer Sedat Yilmaz bereits mit 1:3 zurück, ehe der Tabellenzweite gegen den Zehnten beim 3:3 doch noch eine Punkteteilung erkämpfte.

Der FC Gündelbach hatte zuletzt mehrfach gute Leistungen gezeigt, wenn auch nicht immer Punkte dabei heraussprangen. Der TSV Häfnerhaslach hatte vor zehn Tagen beim Spitzenspiel in Hohenhaslach zumindest den Abstand zum Tabellenführer SCH nicht größer werden lassen. Dem 1:1 und einem spielfreien Wochenende folgte gestern Abend ein 3:3. Für die Gästeelf von Spielertrainer Rafael Krupop war das Derby ein Erfolg. In der ersten Spielhälfte zeigten sich die Platzherren, die als klarer Favorit ins Spiel gegangen waren, nicht konsequent genug. Drei Standardsituationen bescherten dem FC Gündelbach drei Treffer.

Zunächst war es ein Eckball, der nicht vehement abgewehrt wurde – nach fünf Minuten stand es 1:0 für die Gäste. Lavdim Nura hatte die Ecke von Stephan Maier ins Tor gelenkt. In der Folge gab es zwar mehrere Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch auch aus zwei unmittelbar aufeinander folgenden Ecken in der 23. Minute konnte Häfnerhaslachs Offensivabteilung nichts Zählbares gewinnen. Beim zweiten Schuss von Maik Kheim stand Sascha Bartholme zentral vorm Gästetor, verzog allerdings meterweit in die Höhe. Der Gästetorwart musste sich allerdings schon beim nächsten Angriff wieder lang machen, um seinen Kasten sauber zu halten. Auf der anderen Seite setzte sich Granit Isafi ganz rechts außen durch, doch sein Querpass fand den Adressaten nicht (27. Minute). Noch während die Gündelbacher die vergebene Chance betrauerten, besorgte Marco Hirsch mit einem schwer zu haltenden Fernschuss den Ausgleich zum 1:1.

Doch postwendend gingen die Gäste wieder in Führung. Einen von Kapitän Dennis Toetz an Waldemar Grinko verschuldeten Elfmeter verwandelte Philipp Aisenbrey in der 31. Minute. Granit Isafi versuchte es gleich darauf noch aus 20 Metern, doch der Ball kullerte weit am Tor vorbei. Der Gästetorwart hatten in der Folge noch Probleme, den Ball nach einem Standard festzuhalten, ließ das Leder vor die Füße von Nelson Caldas fallen, hatte es dann aber im Nachfassen sicher. Den von Alexander Maier zur Gündelbacher 3:1-Führung ins Tor geköpften Eckball quittierte TSV-Torwart Maximilian Stuber nur mit: „Leute, ihr dürft nicht nur ,Torwart!‘ schreien.“ Ähnliches brachte auch Spielertrainer Sedat Yilmaz seinen Männern in der Kabine rüber. „Wir haben auf Dreierkette umgestellt und schnell zwei Tore geschossen“, berichtet er kurz und knapp. Nelson Caldas in der 70. und Kheim in der 72. Minute sorgten für den Ausgleich, der zugleich Endstand war. Denn bei den folgenden Chancen – darunter je ein Lattentreffer auf beiden Seiten – brachten nichts Zählbares mehr ein. Granit Isafi und Lavdim Nura wurden vom Schiedsrichter mit jeweils Gelb-Roter Karte vorzeitig zum Duschen geschickt.

TSV Häfnerhaslach: Maximilian Stuber – Dupper (60. Viaes), Scholz, Toetz, Valentin Stuber (65. Yilmaz), Bartholme, Pascal Hirsch, Kheim, Caldas, Bschaden, Marco Hirsch.

FC Gündelbach: Kraft – Stephan Maier (88. Daniel Grinko), Brett, Krupop, Robin Bahnmaier, Waldemar Grinko, Alexander Maier, Heidler, Granit Isafi, Philipp Aisenbrey (85. Staiber), Nura.

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