FC KLETTERT AUF RANG 11

[vkz] Lange Zeit passierte nicht viel in Sternenfels. Lediglich eine größere Chance stand im ersten Spielabschnitt zu Buche. Nach einem Sternenfelser Konter war aber Schlussmann Holger Kraft zur Stelle (35.). Mit dem Seitenwechsel legten die Gündelbacher dann wesentlich mehr Offensivdrang an den Tag. Nach einem Eckball köpfte Lavdim Nura das 1:0 für den FCG (51.). Und die Gäste blieben am Drücker. Nach einem Pass von Kim Heidler brach Waldemar Grinko zehn Minuten später über rechts durch und erzielte das 2:0. Doch das Gündelbacher Spiel war nicht frei von einfachen Fehlern. „Vor dem 1:2 hatten wir zwei einfache Ballverluste. Das hätte nicht passieren müssen“, analysierte Spielertrainer Rafael Krupop. Nur eine Minute nach dem Gündelbacher Treffer gelang den Hausherren so der Anschluss. Krupop sagte: „Über die meiste Zeit hatten wir das Spiel aber unter Kontrolle.“ In der 76.Minute konnte ein Krupop-Freistoß von der Sternenfelser Abwehr nicht richtig geklärt werden. Stephan Maier setzte am konsequentesten nach und erzielte das 3:1 per Nachschuss. „Danach haben wir unnötigerweise nachgelassen“, bedauerte Krupop. Der SVS kam also noch einmal zurück ins Spiel. Begünstigt wurde das auch dadurch, dass Gündelbach ab der 85. Minute mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. Daniel Grinko sah die zweite Gelbe Karte, nachdem er unerlaubt den Ball wegschlug. Noch unglücklicher wurde es dann in der 88. Minute. Nach einer Standardsituation wurde es unübersichtlich im Strafraum, der Pfiff des Unaprteiischen war aber eindeutig: Elfmeter. So gelang den Gastgebern zwar der Anschluss. Aber noch in der gleichen Situation sah Sternenfels’ Ronny Kastner abseits des Spielgeschehens ebenfalls Gelb-Rot. Damit wurde die unverhältnismäßig lange Nachspielzeit wieder mit der gleichen Mannschaftsstärke bestritten.

FC Gündelbach: Kraft – Krupop, Bahnmaier, Brett, Alexander Maier, Heidler, Seiler, Nura (75. Ullrich), Stephan Maier (60. Richard Grinko), Waldemar Grinko, Granit Isafi (56. Daniel Grinko).

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