LETZEN FÜNF MINUTEN VOR DEM SEITENWECHSEL VERPENNT

[vkz] Lange Zeit blieb es in der ersten Halbzeit ein unspektakuläres Spiel, bei dem die Gündelbacher verhalten agierten und den Gegner erst in der eigenen Hälfte störten. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff nahm das Spiel dann aber an Fahrt auf. Bei einem Laufduell zwischen einem Gündelbacher Verteidiger und einem Lomersheimer Angreifer, ging der Gündelbacher zu Boden. Somit stand der Angreifer frei vor Torwart Benjamin Hirschle und traf zum 1:0. „Meiner Meinung nach hat der Stürmer in dieser Situation unseren Verteidiger gefoult, deshalb war es eine strittige Situation“, sagte Gündelbachs Spieler und Abteilungsleiter Christian Staiber. Nur eine Minute später setzte sich Lomersheims Joschka Heugel über außen durch, zog nach innen und traf aus spitzem Winkel zum 2:0. Mit dem Halbzeitpfiff kassierten die Hausherren noch das 0:3. Der Gegentreffer fiel diesmal nach einem Eckball. „Diese fünf Minuten haben uns das Genick gebrochen. Wir waren da zu schläfrig. Trotzdem haben wir in der zweiten Halbzeit weiter gemacht. Wir liefen unsere Gegenspieler früher an. Dadurch kamen wir zu einigen Chancen“, sagte Staiber. Die erste Möglichkeit im zweiten Spielabschnitt nutzte er gleich selbst. Ein abgewehrter Schuss von Waldemar Grinko landete vor Staibers Füßen – 1:3. Gündelbach war nun am Drücker, lief aber in der 58. Minute in einem Konter zum 1:4. Dennoch gab sich das Heimteam nicht auf. In der 74. Minute traf Grinko nach einer starken Einzelaktion. Zwei Minuten vor Spielende überlupfte Oskar Seiler zwei Verteidiger und schoss den Ball anschließend ins linke untere Toreck. Gündelbach bekam eine letzte Chance, um sich für die Aufholjagd zu belohnen. Doch sämtliche Angreifer verpassten in der Nachspielzeit einen scharf getretenen Freistoß knapp. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden. Alles in allem war heute mehr drin“, sagte Staiber.

FC Gündelbach: Hirschle – Leißring (46. Halil Isafi), Bahnmaier, Staiber, Alexander Maier, Heidler, Philipp Aisenbrey, Seiler, Stephan Maier, Waldemar Grinko, Granit Isafi.

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